GREDOS IBEX

Die Berge der Sierra von Gredos sind von den Nordhängen her eher leicht begehbar, während der Anstieg vom Süden her über schroffe und zerklüftete Berghänge führt. Bisweilen werden Pferde als Reittiere eingesetzt, die den
langen Anstieg erträglicher gestalten oder sie werden als Saumtiere für die Ausrüstung verwendet. Innerhalb des Naturreservats wird die Jagd von staatlichen Agenturen überwacht und ist sehr teuer. Gute Jagdtrophäen kann
man auch in angrenzenden Privatrevieren schießen. Die Jagd findet auf einer Höhe zwischen 2.000 und 3.500 m statt. Auf Grund der wenig dichten Buschwerks ist der Abschuss von Steinböcken während der Jagdsaison erfolgreich möglich. Die Mittagsstunden verbringt der Steinbock normalerweise in den schattigen Dickichten in den höheren Regionen, doch in den frühen Abendstunden grasen sie an den sonnigen Berghängen. Die sonnigen Berghänge weisen eine eher spärliches Buschwerk auf. Die Jäger weisen demzufolge eine nahezu 100 %-ige Abschussquote auf. Falls ein Jäger in Schussweite von 200 bis 250 Yard (1 Yard = 0,9144 Meter) gelangt, steht einem erfolgreichen Abschuss eines Steinbocks nichts im Weg